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KMK-Fremdsprachenzertifikat Englisch 2017

An der Carl-Hofer-Schule wird seit einigen Jahren das KMK-Fremdsprachenzertifikat in Englisch für den Bereich Drucktechnik angeboten.Dies ist eine Zertifizierung der berufsspezifischen Englischkenntnisse. Die Prüfung ist freiwillig und beinhaltet sowohl einen schriftlichen als auch einen mündlichen Teil.

Es werden zwei Niveaustufen angeboten, die sich nach dem Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmen (GER) richten. Es werden an unserer Schule die Niveaustufen II und III angeboten, denen B1 und B2 des GER entsprechen. Im Folgenden werden die Niveaustufen genauer beschrieben.

Erstmalig wird in diesem Schuljahr auch der Fachbereich Agrarwirtschaft am KMK-Fremdsprachenzertifikat Englisch teilnehmen. Damit haben neben dem Fachbereich Drucktechnik Schüler/-innenaus einem anderen Fachbereich die Möglichkeit, das KMK-Fremdsprachenzertifikat zu erlangen.


Termine

Schriftliche Prüfung für die Niveaustufen II und III Freitag, 19. Mai 2017
mündliche Prüfung von Dienstag, 27. Juni, bis Donnerstag, 29. Juni 2017

Kompetenzbereiche der Niveaustufen I – III

(In Klammern die Kompetenzstufen des Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmens GER)

Niveaustufe I (A2)

Rezeption
Der Prüfling kann sehr geläufige und einfach strukturierte berufstypische Texte auf konkrete, klar erkennbare Einzelinformationen hin auswerten. Es stehen ihm dazu Hilfsmittel (wie z. B. Wörterbücher und visuelle Darstellungen) zur Verfügung. Den Informationsgehalt klar und langsam gesprochener kurzer Mitteilungen aus dem beruflichen Alltag kann er nach wiederholtem Hören verstehen.

Produktion
Der Prüfling kann Eintragungen in Formulare des beruflichen Alltags vornehmen und kurze Sätze bilden. Längere Darstellungen gelingen, wenn als Hilfsmittel Wörterbücher und/oder ein Repertoire an Textbausteinen zur Verfügung stehen und die Textproduktion stark gelenkt ist. Der Prüfling verfügt über die nötigen sprachlichen Mittel, um die im Berufsleben geläufigsten Sachinformationen (wenn auch nicht immer sprachlich korrekt) zu übermitteln.

Mediation
Der Prüfling kann einen einfachen fremdsprachlich dargestellten beruflichen Sachverhalt unter Verwendung von Hilfsmitteln auf Deutsch wiedergeben oder einen einfachen in Deutsch dargestellten Sachverhalt mit eigenen Worten in der Fremdsprache umschreiben.

Interaktion
Der Prüfling kann einfache und rein informative berufsrelevante Gesprächssituationen unter Mithilfe des Gesprächspartners in der Fremdsprache bewältigen. Er ist sich dabei landestypischer Unterschiede bewusst. Er kann auf sehr geläufige Mitteilungen mit einfachen sprachlichen Mitteln reagieren. Aussprache, Wortwahl und Strukturengebrauch können noch stark von der Muttersprache geprägt sein.

Niveaustufe II (B1)

Rezeption
Der Prüfling kann gängige berufstypische Texte unter Einsatz von Hilfsmitteln (wie z. B. Wörterbüchern und visuellen Darstellungen) zügig auf Detailinformationen hin auswerten. Er kann klar und in angemessenem, natürlichem Tempo gesprochene Mitteilungen nach wiederholtem Hören im Wesentlichen verstehen, wenn die Informationen nicht zu dicht aufeinander folgen.

Produktion
Der Prüfling kann berufstypische Standardschriftstücke unter Berücksichtigung von Vorgaben und Verwendung von Hilfsmitteln weitgehend korrekt in der Fremdsprache verfassen bzw. formulieren. Berufsbezogene Sachinformationen werden bei eingeschränktem Wortschatz verständlich in der Fremdsprache wiedergegeben.

Mediation
Der Prüfling kann einen fremdsprachlich dargestellten beruflichen Sachverhalt unter Verwendung von Hilfsmitteln auf Deutsch wiedergeben oder einen in Deutsch dargestellten Sachverhalt in die Fremdsprache übertragen. Es kommt dabei nicht auf sprachliche und stilistische, sondern auf inhaltliche Übereinstimmung an.

Interaktion
Der Prüfling kann gängige berufsrelevante Gesprächssituationen unter Einbeziehung des Gesprächspartners in der Fremdsprache bewältigen und auf Mitteilungen reagieren. Dabei kann er kurz eigene Meinungen und Pläne erklären und begründen. Er ist dabei fähig, wesentliche landestypische Unterschiede zu berücksichtigen. Aussprache, Wortwahl und Strukturengebrauch können noch von der Muttersprache geprägt sein.

Niveaustufe III (B2)

Rezeption
Der Prüfling kann komplexere berufstypische Texte ggf. unter Einsatz von Hilfsmitteln über ihren Informationsgehalt hinaus auswerten. Er kann in natürlichem Tempo gesprochenen Mitteilungen folgen und Hauptgedanken erkennen und festhalten, auch wenn leicht regionale Akzentfärbungen zu hören sind.

Produktion
Der Prüfling kann berufstypische Schriftstücke auch ohne Zuhilfenahme von Textbausteinen insgesamt stil- und formgerecht strukturieren und sprachlich korrekt verfassen bzw. formulieren.

Mediation
Der Prüfling kann einen komplexeren fremdsprachlich dargestellten berufsrelevanten Sachverhalt unter Verwendung von Hilfsmitteln auf Deutsch wiedergeben oder einen komplexeren in Deutsch dargestellten Sachverhalt stilistisch angemessen in die Fremdsprache übertragen.

Interaktion
Der Prüfling kann berufsrelevante Gesprächssituationen sicher in der Fremdsprache bewältigen. Er kann dabei auch die Gesprächsinitiative ergreifen und auf den Gesprächspartner gezielt eingehen. Er kann auf Mitteilungen komplexer Art situationsadäquat reagieren. Er kann mündlich Sachverhalte ausführlich erläutern und Standpunkte verteidigen. Seine interkulturelle Kompetenz befähigt ihn, landestypische Unterschiede in der jeweiligen Berufs- und Arbeitswelt angemessen zu berücksichtigen. In Aussprache, Wortwahl und Strukturengebrauch ist die Muttersprache ggf. noch erkennbar. Er verfügt jedoch über ein angemessenes idiomatisches Ausdrucksvermögen.


Schriftliche und mündliche Prüfung

Die schriftliche Prüfung umfasst vier Teilbereiche: Rezeption (Hörverstehen und Leseverstehen), Produktion und Mediation (sinngemäße Übertragung). Der zeitliche Rahmen ist 90 Minuten für die Niveaustufe II und 120 Minuten für die Niveaustufe III.

Die mündliche Prüfung wird in der Regel als Gruppenprüfung abgelegt, wobei neben der Ausdrucksfähigkeit und der Grammatik auch auf die Interaktion der Prüflinge geachtet wird.

Es müssen sowohl der schriftliche als auch der mündliche Teil bestanden werden, d.h. man muss zumindest die Hälfte der zu erreichenden Punkte erhalten. Es gibt keine Noten; nur die erreichten Punkte stehen im Zertifikat.

Die schriftliche Prüfung findet im Schuljahr 2016/17 am 19. Mai 2017 statt.

Weitere Informationen beim Landesinstitut für Schulentwicklung (LS) (externer Link)

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