School of Hea­vy Metal

Apr. 2026

TG-Schü­le­rin gestal­tet Hoo­dies für schwei­zer Metall Band Paleface

Im Rah­men ihrer Tätig­keit als Desi­gne­rin für die Metal­band Pal­e­face Swiss konn­te Ale­xia Blank das im GMT-Unter­richt erwor­be­ne Wis­sen erst­mals gezielt und pra­xis­nah anwen­den. Dabei bot sich ihr die Gele­gen­heit, theo­re­ti­sche Grund­la­gen aus dem Unter­richt in einem rea­len Pro­jekt umzu­set­zen und wert­vol­le Ein­bli­cke in pro­fes­sio­nel­le Design­pro­zes­se zu gewin­nen. Beson­ders die Arbeit mit einem tat­säch­li­chen Auf­trag­ge­ber stell­te eine neue Dimen­si­on dar, die über schu­li­sche Übun­gen hin­aus­ging und ein hohes Maß an Eigen­ver­ant­wor­tung sowie Krea­ti­vi­tät erforderte.

Der Design­pro­zess begann mit einer kon­zep­tio­nel­len Idee: Jedem Song der Band soll­te eine spe­zi­fi­sche Blu­me zuge­ord­net wer­den, die in ihrer Sym­bo­lik die jewei­li­ge Stim­mung oder The­ma­tik des Lie­des wider­spie­gelt. Die­se ein­zel­nen Blu­men wur­den schließ­lich in einem fina­len Musik­vi­deo zu einem gro­ßen, aus­drucks­star­ken Blu­men­strauß zusam­men­ge­führt. Die­ses visu­el­le Kon­zept ver­lieh dem Pro­jekt eine durch­gän­gi­ge gestal­te­ri­sche Linie und sorg­te für einen hohen Wie­der­erken­nungs­wert. Der fer­ti­ge Blu­men­strauß wur­de anschlie­ßend pro­fes­sio­nell foto­gra­fiert und mit­hil­fe von Pho­to­shop digi­ta­li­siert. In die­sem Schritt erfolg­te eine inten­si­ve Nach­be­ar­bei­tung, bei der Far­ben, Kon­tras­te und Details gezielt ange­passt wur­den, um die gewünsch­te visu­el­le Wir­kung zu erzielen.

Auf­bau­end auf die­sem bear­bei­te­ten Bild­ma­te­ri­al ent­wi­ckel­te Ale­xia mit InDe­sign ver­schie­de­ne Lay­out- und Desi­gnideen. Dabei expe­ri­men­tier­te sie mit unter­schied­li­chen Kom­po­si­tio­nen, Schrift­ar­ten und Farb­kon­zep­ten, um ein stim­mi­ges Gesamt­bild zu schaf­fen, das sowohl zur Band als auch zum zuvor ent­wi­ckel­ten visu­el­len Kon­zept passt. Beson­ders die Arbeit mit den Pro­gram­men Pho­to­shop und InDe­sign ver­deut­lich­te den prak­ti­schen Nut­zen der im GMT-Unter­richt ver­mit­tel­ten Inhal­te. Da ihre Vor­kennt­nis­se in die­sen Berei­chen zuvor noch begrenzt waren, stell­te das Pro­jekt zugleich eine inten­si­ve Lern­pha­se dar, in der sie ihre Fähig­kei­ten deut­lich erwei­tern konnte.

Auch die Zusam­men­ar­beit mit einem kon­kre­ten Kun­den erwies sich als prä­gen­de Erfah­rung. Der Aus­tausch von Ideen, das Ein­ho­len von Feed­back sowie das gemein­sa­me Wei­ter­ent­wi­ckeln von Ent­wür­fen erfor­der­ten nicht nur gestal­te­ri­sches Kön­nen, son­dern auch Kom­mu­ni­ka­ti­ons­fä­hig­keit und Fle­xi­bi­li­tät. Die­se Aspek­te mach­ten den Arbeits­pro­zess anspruchs­voll, zugleich aber auch beson­ders lehr­reich und motivierend.

Dar­über hin­aus bot das Pro­jekt Ale­xia die Mög­lich­keit, ihr per­sön­li­ches Inter­es­se an krea­ti­vem Gestal­ten und ihr Hob­by Nähen in einen beruf­li­chen Kon­text zu über­tra­gen. Die Ver­bin­dung von hand­werk­li­cher und digi­ta­ler Gestal­tung eröff­ne­te ihr neue Per­spek­ti­ven und zeig­te, wie viel­sei­tig krea­ti­ve Fähig­kei­ten im Berufs­le­ben ein­ge­setzt wer­den kön­nen. Ins­ge­samt stell­te das Pro­jekt somit nicht nur eine prak­ti­sche Anwen­dung schu­li­scher Inhal­te dar, son­dern auch einen wich­ti­gen Schritt in Rich­tung ihrer zukünf­ti­gen beruf­li­chen Orientierung.

Stef­fen Bittmann