TG-Schülerin gestaltet Hoodies für schweizer Metall Band Paleface
Im Rahmen ihrer Tätigkeit als Designerin für die Metalband Paleface Swiss konnte Alexia Blank das im GMT-Unterricht erworbene Wissen erstmals gezielt und praxisnah anwenden. Dabei bot sich ihr die Gelegenheit, theoretische Grundlagen aus dem Unterricht in einem realen Projekt umzusetzen und wertvolle Einblicke in professionelle Designprozesse zu gewinnen. Besonders die Arbeit mit einem tatsächlichen Auftraggeber stellte eine neue Dimension dar, die über schulische Übungen hinausging und ein hohes Maß an Eigenverantwortung sowie Kreativität erforderte.
Der Designprozess begann mit einer konzeptionellen Idee: Jedem Song der Band sollte eine spezifische Blume zugeordnet werden, die in ihrer Symbolik die jeweilige Stimmung oder Thematik des Liedes widerspiegelt. Diese einzelnen Blumen wurden schließlich in einem finalen Musikvideo zu einem großen, ausdrucksstarken Blumenstrauß zusammengeführt. Dieses visuelle Konzept verlieh dem Projekt eine durchgängige gestalterische Linie und sorgte für einen hohen Wiedererkennungswert. Der fertige Blumenstrauß wurde anschließend professionell fotografiert und mithilfe von Photoshop digitalisiert. In diesem Schritt erfolgte eine intensive Nachbearbeitung, bei der Farben, Kontraste und Details gezielt angepasst wurden, um die gewünschte visuelle Wirkung zu erzielen.
Aufbauend auf diesem bearbeiteten Bildmaterial entwickelte Alexia mit InDesign verschiedene Layout- und Designideen. Dabei experimentierte sie mit unterschiedlichen Kompositionen, Schriftarten und Farbkonzepten, um ein stimmiges Gesamtbild zu schaffen, das sowohl zur Band als auch zum zuvor entwickelten visuellen Konzept passt. Besonders die Arbeit mit den Programmen Photoshop und InDesign verdeutlichte den praktischen Nutzen der im GMT-Unterricht vermittelten Inhalte. Da ihre Vorkenntnisse in diesen Bereichen zuvor noch begrenzt waren, stellte das Projekt zugleich eine intensive Lernphase dar, in der sie ihre Fähigkeiten deutlich erweitern konnte.
Auch die Zusammenarbeit mit einem konkreten Kunden erwies sich als prägende Erfahrung. Der Austausch von Ideen, das Einholen von Feedback sowie das gemeinsame Weiterentwickeln von Entwürfen erforderten nicht nur gestalterisches Können, sondern auch Kommunikationsfähigkeit und Flexibilität. Diese Aspekte machten den Arbeitsprozess anspruchsvoll, zugleich aber auch besonders lehrreich und motivierend.
Darüber hinaus bot das Projekt Alexia die Möglichkeit, ihr persönliches Interesse an kreativem Gestalten und ihr Hobby Nähen in einen beruflichen Kontext zu übertragen. Die Verbindung von handwerklicher und digitaler Gestaltung eröffnete ihr neue Perspektiven und zeigte, wie vielseitig kreative Fähigkeiten im Berufsleben eingesetzt werden können. Insgesamt stellte das Projekt somit nicht nur eine praktische Anwendung schulischer Inhalte dar, sondern auch einen wichtigen Schritt in Richtung ihrer zukünftigen beruflichen Orientierung.
Steffen Bittmann