Son­nen­schutz vor UV-Strahlen

Mrz 2015

Gärt­ner­klas­sen ler­nen über die Gefah­ren der Sonne

Die Gärt­ner­klas­sen L2GL1T, L2GL2T und L2GZT nah­men an einer Unter­su­chung der Uni Hei­del­berg zum The­ma „Son­nen­schutz­ver­hal­ten von Berufs­schü­lern mit Außen­tä­tig­keit“ teil. Gera­de die Beru­fe des Gar­ten­baus sind beson­ders den schäd­li­chen UV-Strah­len aus­ge­setzt. Zum Abschluss der Unter­su­chung infor­mier­te Lin­da Rup­pert von der Uni Hei­del­berg mit einem Vor­trag unse­re Schü­ler über die­se Risiken. 

Hier die wich­tigs­ten Tipps zur Ver­mei­dung von lang­fris­ti­gen Haut­schä­den durch Sonneneinwirkung:

1. Star­ke Son­ne meiden!

Mei­den Sie star­ke Son­ne! Bei Son­nen­höchst­stand zur Mit­tags­zeit ist die Wir­kung der Son­ne mehr­fach höher als vor­mit­tags oder nach­mit­tags. Rich­ten Sie sich bei Akti­vi­tä­ten im Frei­en nach dem UV-Index. Den UV-Index erfah­ren Sie bei­spiels­wei­se über den Wet­ter­be­richt oder im Inter­net. Beach­ten Sie aber, dass die UV-Belas­tung auf­grund von Refle­xio­nen an Schnee, Sand und Was­ser höher sein kann, als der UVI angibt.

2. Anzie­hen!

Der bes­te und ein­fachs­te Schutz ist durch Klei­dung und eine Kopf­be­de­ckung zu errei­chen. Die Klei­dung soll­te leicht und weit sein. Klei­dung mit UV-Schutz ist in man­chen Fäl­len emp­feh­lens­wert. Die Kopf­be­de­ckung soll­te auch die Ohren und den Nacken schüt­zen. Die Schu­he soll­ten den Fuß­rü­cken bedecken.

3. Augen schützen!

Eine Son­nen­bril­le beugt Augen­schä­den wie Lin­sen­trü­bung oder Schä­di­gung der Netz­haut vor. Hin­sicht­lich der UV-Fil­ter­wir­kung bestehen grund­sätz­lich kei­ne Beden­ken, preis­güns­ti­ge Bril­len von seriö­sen Händ­lern zu ver­wen­den, sofern die­se einen Her­stel­l­er­hin­weis zum UV-Schutz (100 Pro­zent UV-Schutz oder UV 400) auf­wei­sen und auf einen aus­rei­chen­den Sei­ten­schutz geach­tet wird.

4. Ein­cre­men!

Cre­men Sie alle unbe­deck­ten Kör­per­stel­len groß­zü­gig mit einer Son­nen­creme ein. Für Klein­kin­der wird ein Licht­schutz­fak­tor von min­des­tens 30, für Kin­der, Jugend­li­che und Erwach­se­ne min­des­tens ein Licht­schutz­fak­tor von 20 emp­foh­len. Bei emp­find­li­cher Haut, im Hoch­som­mer und in süd­li­chen Län­dern soll­te ein noch höhe­rer Licht­schutz­fak­tor gewählt wer­den. Ver­wen­den Sie eine Son­nen­creme mit UV-A- und UV-B-Fil­ter und tra­gen Sie die Son­nen­creme eine hal­be Stun­de vor dem Auf­ent­halt in der Son­ne auf, damit sie in die Haut ein­zie­hen kann. Erneu­ern Sie den Son­nen­schutz mehr­mals täg­lich. Ach­tung: Nach­cre­men ver­län­gert die Schutz­wir­kung nicht. Es erhält sie nur.

Quel­le:
Bun­des­amt für Strah­len­schutz (BfS)
Wil­ly-Brandt-Stra­ße 5
D‑38226 Salz­git­ter
www.bfs.de (exter­ner Link)

Ko